Leistungsspektrum der Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie

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Notfallversorgung

Für die Versorgung von Notfällen ist unsere Notaufnahme an 365 Tagen im Jahr 24 Stunden geöffnet. Nach Unfällen und Verletzungen jeder Art wird eine sorgfältige Diagnostik und Untersuchung durchgeführt unter Einsatz von Ultraschall, Röntgen, bei Bedarf CT Untersuchung etc.

Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Krankenhäusern im Verbund des Klinikums Westfalen, so dass hier unkompliziert eine Betreuung erfolgen kann - auch bei Krankheitsbildern, die nicht durch eine Fachrichtung im Haus abgebildet sind, z.B. Urologie, Gefäßchirurgie.

Unfallchirurgie

In unserer Klinik können alle wesentlichen Verletzungen der Extremitäten und des Stammes versorgt werden. Egal ob gebrochene Sprunggelenke, Handgelenke, Schlüsselbein etc. alle Verletzungen werden mit modernen Implantaten versorgt. Wenn möglich wird die Operation auch minimalinvasiv durchgeführt, insbesondere bei der Verwendung von Metallnägeln, die in den Knochen eingebracht werden, ohne die Weichteile über dem Bruch zusätzlich zu belasten.

Die unfallchirurgische Abteilung unserer Klink bietet Ihnen ein großes Spektrum der Versorgung von Knochenbrüchen an. Ob kleine Fingerfrakturen oder Brüche des Oberschenkels, nach sorgfältiger Diagnostik sowie häufig incl. CT Untersuchung zur Rekonstruktion und exakten Planung der Operation, erfolgt die operative Versorgung nach derzeit geltendem Standard. Die Implantate sind aus Titan, so dass mögliche Unverträglichkeiten und Metall-Allergien kein Problem sind. Das Design der verwendeten Platten ist winkelstabil und damit auch bei komplexen Brüchen und schlechter Knochenqualität optimal einsetzbar.

Eingriffe an der Hand

Im Bereich der Hand versorgen wir auch Störungen, die nicht verletzungsbedingt sind, zum Beispiel den Schnellenden Finger oder die Einengung des Karpaltunnels. Hier sind nur kleine Operationen erforderlich, die meist im Rahmen eines ambulanten Eingriffes durchgeführt werden.

Sportverletzungen

Im Bereich der Sportverletzungen behandeln wir neben Knochenbrüchen auch Verletzungen der Sehnen oder Bänder, z.B. Knieseitenbänder, Achillessehne, Verrenkungen der Gelenke, Schulterecksgelenksprengung, Bänder am Sprunggelenk. Dafür stehen Ihnen in unserer Klinik speziell weitergebildete Sportmediziner zur Verfügung, so dass hier die Behandlung nach aktuellem Standard gesichert ist.

Nach der sorgfältigen Untersuchung und Diagnostik wird ein Therapiekonzept entwickelt und entschieden, ob konservative Maßnahmen ausreichend sind oder eine Operation erforderlich ist.

Alterstraumatologie

Die geriatrische Unfallchirurgie gewinnt zunehmend an Stellenwert, denn: die Menschen werden älter. Zum einen gibt es viele aktive Senioren, die sich bei Unfällen Verletzungen zuziehen können, zum anderen steigt mit zunehmendem Alter auch die Anfälligkeit für Verletzungen, etwa durch den Verlust der Knochenqualität. Diese Erkrankung heißt Osteoporose.

Durch Osteoporose können schon vermeintlich kleine Stürze schwere Verletzungen auslösen. Auch bei der Operation muss man sich auf die veränderte Knochensubstanz einstellen. Wir haben seit vielen Jahren Erfahrung in der Behandlung, auch die Anästhesie ist bei der Narkoseführung darauf eingestellt. Weiterhin haben wir eine enge Kooperation mit der Klinik für Altersmedizin in unserem Haus in Lütgendortmund. Dorthin werden Patienten nach der Operation zur komplexgeriatrischen Weiterbehandlung verlegt. Schon während des stationären Aufenthaltes bei uns stellen wir die Patienten den Kollegen dort vor und entwickeln gemeinsam die erforderlichen Therapiekonzepte, etwa in Bezug auf die medikamentöse Einstellung.

Hüftgelenksnahe Brüche werden bei uns in der Regel innerhalb von 24 Stunden versorgt, damit möglichst zügig eine Mobilisation des Patienten erfolgen kann. So vermeiden wir eine lange Bettlägerigkeit und damit die Ursache für viele weitere Probleme wie Wundliegen, Muskelabbau, Lungenentzündung etc.

Kyphoplastie bei osteoporosebedingten Wirbelbrüchen

Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der mit zunehmendem Alter die Knochenqualität schwindet. Dies kann die Ursache von Knochenbrüchen sein, die insbesondere im Bereich der Wirbelsäule sehr schmerzhaft sind und die Lebensqualität stark einschränken.

In unserer Klinik führen wir eine ausführliche Anamnese und Diagnostik mit CT, MRT und Knochendichtemessung durch. Sofern sich Deckplatteneinbrüche der Wirbelkörper finden, können diese mit einem kleinen minimalinvasiven Eingriff, der Kyphoplastie, behoben werden. Hierbei wird der Bruch in Narkose mit einem kleinen Ballon angehoben und durch Einbringen von Knochenzement stabilisiert. Danach ist eine sofortige Mobilisation ohne Korsett möglich. Begleitend wird eine Medikation zur Schmerzbekämpfung und Knochenunterstützung durchgeführt und eine Physiotherapie begonnen.

Gelenkprothesen bei Brüchen

Es gibt auch Konstellationen nach Knochenbrüchen, bei denen eine gelenkerhaltende Operation z.B. aufgrund des Bruchtyps oder der Knochensubstanz nicht möglich ist bzw. nicht sinnvoll erscheint. In diesen Fällen führen wir am Hüftgelenk und am Schultergelenk die Versorgung mit modernen Gelenkprothesen durch. Im Anschluss erfolgt auch hier eine intensive physikalische Übungsbehandlung, um die Gelenkfunktion möglichst rasch wiederzuerlangen.

Körperkompass
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