Klinik für Radiologie

Staublungenerkrankung

Staublungenerkrankung (Pneumokoniosen)

Pneumokoniosen sind Lungenschäden, die durch das Einatmen von Stäuben (z.B Asbest oder Silikat) ausgelöst werden. In der Regel erkranken nur chronisch exponierte Menschen, die durch ihren Beruf mehrere Jahre den Staub inhalieren. Nur die kleineren und kleinsten Staubpartikel gelangen bei der Einatmung bis in die Lungenbläschen und werden dort im Gewebe abgelagert. Häufig reagiert der Körper auf diese Fremdpartikel mit diffuser und knotiger Bildung von Bindegewebe. Folgen sind Lungenschrumpfungen mit Narbenbildungen und Funktionseinschränkungen.

Pneumokoniosen werden als Berufskrankheit anerkannt, wenn wahrscheinlich gemacht werden kann, dass zwischen der versicherten Tätigkeit und der Erkrankung ein ursächlicher Zusammenhang besteht. Aufgabe der Radiologie ist es bei entsprechend Exponierten frühzeitig eine Staublunge zu erfassen, das Ausmaß der Lungenschrumpfung abzuschätzen und begleitende Komplikationen (Tuberkulose, Lungenkrebs und Veränderungen des Rippenfells) zu erkennen.

Zur einheitlichen radiologischen Quantifizierung der Pneumokoniosen wurden verschiedene Kriterien von einer internationalen Expertengruppe festgelegt, der auch Dr. Hering, der Vorgänger von Chefarzt PD Dr. Rodenwaldt, seit vielen Jahren angehört. Durch seine langjährige wissenschaftliche Tätigkeit auf diesem Gebiet hat Dr. Hering die Klinik für Radiologie des Knappschaftskrankenhauses Dortmund als gutachterliche Institution bei der Beurteilung von berufsbedingten Lungenschäden national und international etabliert. In enger Kooperation setzt Dr. Rodenwaldt diese Expertentätigkeit fort.
Dr. med. Jens Rodenwaldt
Privatdozent Dr. med.
Jens Rodenwaldt
0231 922-1600

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