Kernspintomographie

Klinik für Radiologie

Kernspintomographie (Magnetresonanztomographie, MRT)

Die Radiologische Klinik des Klinikums Westfalen betreibt am Standort des Knappschaftskrankenhauses in Dortmund eine Kernspintomographie-Anlage. Unser modernes Kurzmagnetgerät der Firma Siemens ermöglicht alle etablierten Untersuchungsverfahren. Auch spezialisierte Techniken wie die Untersuchung der weiblichen Brustdrüse oder des Gefäßsystems werden von uns durchgeführt. Die Kernspintomographie ist eine Form der radiologischen Bildgebung, die vollständig ohne Röntgenstrahlen funktioniert.

Besonders bei Fragestellungen im Bereich von Hirn- und Wirbelsäulen-Erkrankungen wird die Kernspintomographie zumeist als Methode-der-ersten-Wahl eingesetzt. Große Bedeutung hat dieses Verfahren auch im Nachweis von Leber-, Nieren- und Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen erlangt. Die MRT ist besonders auch für die nicht-invasive Darstellung der Gallengänge und ihrer Organverzweigungen geeignet (MRCP).

Außerordentlich wichtig ist das Vermögen der Methode Blutgefäße nahezu am ganzen Körper darzustellen - ohne Kathetereingriff und Liegezeiten. Insbesondere die Untersuchung der Halsschlagadern lässt sich ohne Risiko nahezu belastungsfrei durchführen.

Der Einsatz der Kernspintomographie der Brust ist bei unterschiedlichen Fragestellungen sinnvoll.

Vorsicht bei Metall im Körper!
Dies kann zu Störungen in der Bildauswertung führen oder die Untersuchung unmöglich machen. Bitte melden Sie sich deshalb vor der Untersuchung, wenn bei Ihnen Metall im Körper (z.B. in Form von Prothesen, Herzklappenersatz, Infusionspumpen, Metallsplitter nach Kriegsverletzungen oder ähnliches) vorhanden ist. Patienten mit Herzschrittmacher dürfen nicht mit der Kernspintomographie untersucht werden.
Dr. med. Jens Rodenwaldt
Privatdozent Dr. med.
Jens Rodenwaldt
0231 922-1600

Lebenslauf
Körperkompass