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  • Die Endoskopische Abteilung in Lünen
  • Die Endoskopische Abteilung in der Klinik am Park Lünen

Endoskopische Abteilung

Magenspiegelung

Die Magenspiegelung (Gastroskopie) ist eine Untersuchungsmethode, um den oberen Teil des Verdauungstraktes zu beurteilen. Dabei wird das Innere der Speiseröhre (Ösophagus), des Magens und des Zwölffingerdarms (Duodenum) betrachtet.

Eine Magenspiegelung ist notwendig bei Oberbauchschmerzen (zur Abklärung eines Magengeschwürs oder eines Magenkrebses), Sodbrennen und Schluckbeschwerden.

Durch einen Arbeitskanal im Untersuchungsgerät (Gastroskop) können verschiedene Instrumente eingeführt und benutzt werden. Es können Gewebeproben (Biopsien) aus der Schleimhaut entnommen werden, es können Blutungen aus Magen- oder Dünndarmgeschwüren durch Unterspritzung der Blutgefäße oder Verödung der Gefäße mit einem Argonlaser gestillt werden, ferner können blutende Gefäße durch Clips mechanisch verschlossen werden, es können Wucherungen (Polypen) mit einer Schlinge entfernt werden und verschluckte Fremdkörper ohne Operation aus dem oberen Verdauungstrakt wieder geborgen werden. Liegt eine Verengung im Bereich des oberen Verdauungstraktes vor, kann diese erweitert werden.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit großflächige Schleimhautareale mittels einer besonderen Technik (EMR – endoskopische Mukosaresektion) zu entfernen. Dies spielt besonders in der Behandlung eines sogenannten Barrett-Syndroms eine Rolle.

Zur Vorbereitung sollte man ab dem späteren Abend vor der Untersuchung (mindestens 6 Stunden vor der Untersuchung) nichts mehr essen. Auf Wunsch des Patienten findet die Untersuchung „im Schlaf“ durch die Gabe der Medikamente Midazolam und Propofol statt.

Chefarzt

Dr. Clemens Kelbel
Dr. Clemens Kelbel
Arzt für Innere Medizin, Pneumologie, Allergologie, Schlafmedizin, Intensivmedizin, Tumormedizin
Tel.: 0231 8787-401
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