Weiterbildungskonzept

Studium fertig? Dann kommen Sie zu uns! Hier bilden Sie sich weiter!

Wir vermitteln in unserer Weiterbildung planbar und zuverlässig alle Inhalte der Weiterbildungsordnung innerhalb der Zeitspanne von 5 Jahren, vorausgesetzt man arbeitet auf einer vollen Stelle (Teilzeit ist auch während der Weiterbildung möglich, allerdings verlängert sich dadurch die Weiterbildungszeit).
Unser Konzept sieht vor, Weiterbildungsabschnitte mit definierten Zielvorgaben festzulegen. Da unsere Abteilung übersichtlich ist, gelingt es uns in sehr engem Kontakt mit dem Weiterbildungsbefugten und der sich speziell um unsere Weiterbildungsteilnehmer kümmernden Oberärztin Frau Podolska, diese Inhalte zu vermitteln und auch zu kontrollieren, ob die Inhalte beherrscht werden. Klar, der eine lernt schneller, der eine langsamer. Die eine ist manuell geschickter, die andere eher theoretisch begabt. Hier kann jeder individuell gefördert werden, aufbauend auf den bereits bestehenden Fähigkeiten. Wir definieren also für die einzelnen Inhalte keine festen Zeiträume, sondern „circa“ Angaben. Somit bietet unser Konzept unter anderem auch Raum für „Quereinsteiger“ in die Weiterbildung.

„See one - do one“ oder der „Sprung ins kalten Wasser“ sind keine tragfähigen Lehrkonzepte!

Aufbau des Weiterbildungsprogramms
Wir beginnen die Weiterbildung mit einer Einarbeitungszeit von ca. 6 Wochen in der Sie unter ständiger Supervision die Klinik kennenlernen.

Gespräch über Inhalte und erreichte Kompetenzen
Vor und nach jeder Rotation in einen anästhesiologischen Bereich wird ein Gespräch mit Ihnen über die zu erlernenden (vorher) und die in der Rotation erreichten Kompetenzen (nachher) geführt und schriftlich festgehalten.

Rotationen
Die Weiterbildungsinhalte bauen aufeinander auf wie es aus dem WB-Schema ersichtlich ist.
Jeder anästhesiologische Bereich wird durch einen Oberarzt verantwortet, der dort fest eingeteilt ist und Sie supervidiert und anleitet. Frau OÄ Podolska übernimmt die Koordination der Abläufe und „nimmt Sie an die Hand“ wenn sie bestimmte Techniken neu erlernen. Die Einteilung in Rotationen führt zur stufenweisen Steigerung der eigenen praktischen und theoretischen Fertigkeiten, aufbauend auf die vorherigen Rotationen und Ihr Wissen. In den ersten Monaten müssen sie keine Bereitschaftsdienste machen. Erst während der Rotation auf die Intensivstation nehmen sie dann am 24/7-Dienstsystem der Intensivstation teil. Nach der Intensivrotation werden Sie „Dienstfit“ gemacht, also erwerben alle Fähigkeiten die für den anästhesiologischen Hausdienst notwendig sind. Sie haben dann die Fähigkeit erworben, allein und ohne unmittelbare Supervision zu arbeiten. Nach Erwerb der Fachkunde Rettungsdienst können sie als Notarzt eingesetzt werden. Dies ist Bestandteil unserer Aufgaben und ist selbstverständlich Arbeitszeit. Zusätzlich können Sie spezielle und interessante Inhalte der Weiterbildung in Kliniken unserer Weiterbildungsverbundpartner in der Nähe erlernen. Wir haben viele Kontakte zu Kliniken im In- und Ausland und vermitteln auch gerne Hospitationen oder Rotationen z.B. in den USA oder Belgien. Da wir keine Neurochirurgie am Klinikum Westfalen bieten können, ist die Rotation in eine Partnerklinik hier unerlässlich, diese findet in der Regel im dritten Weiterbildungsabschnitt statt.
Im letzten Teil der Weiterbildung erfolgt die Rotation in die Klinik am Park wo sie Kinderanästhesie und die Narkose bei Thoraxeingriffen erlernen können.


Erwartung an Sie
Sie können von uns erwarten, dass wir uns für Ihre Weiterbildung stark machen. Wir erwarten aber auch etwas von Ihnen: Ihren Einsatz! Dazu gehört auch, sich theoretisches Wissen selbst zu erarbeiten. Lernen ist aktiv. Wir erwarten Interesse an Kongressteilnahmen, gerne können sie sich aktiv an unserer klinikinternen Fortbildung beteiligen. In der fortgeschrittenen Weiterbildung erwarten wir, dass sie sich in die Gestaltung von Prozessen und Abläufen, z.B. die Erstellung oder Überarbeitung von Standards und Verfahrensanweisungen, einbringen. Das Erlernen von Kompetenzen in der Prozessgestaltung empfinden wir als wesentlichen Weiterbildungsinhalt. Nebenbei gibt es ihnen die Chance, ihr Arbeitsumfeld mitzugestalten. Außerdem können Sie in unseren Weiter- und Fortbildungsveranstaltungen weitere, gut aufgearbeitete Inhalte mitnehmen. Das Klinikum unterstützt Sie bei Ihrer Weiterbildung durch ein Fortbildungsbudget. Die Teilnahme am Simulatortraining wird erwartet.


Unser Spektrum
An der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie wird das gesamte Spektrum der modernen Anästhesiologie angewendet. Im Bereich der klinischen Anästhesie werden alle Arten von Anästhesieverfahren durchgeführt, z.B. Allgemeinanästhesien (Vollnarkosen) und Regionalanästhesien, wie z.B. rückenmarksnahe Betäubungen oder periphere Nervenblockaden. Sowohl in der Regionalanästhesie als auch bei Gefäßzugängen werden Ultraschallverfahren in der Routine angewendet. Auf unseren Intensivstation werden aus allen operativen Bereichen des Hauses Patienten versorgt, auch die Behandlung internistischer Krankheitsbilder wird durch unseren interdisziplinären Ansatz gelehrt und gelernt. Die Assistenzärzte der Klinik rotieren auch in die Akutschmerztherapie, die einen extrem wichtigen Bestandteil der perioperativen Medizin darstellt. Mit patientengesteuerten Applikationssystemen werden sowohl regionale als auch zentrale Analgesiekatheter bestückt und täglich durch den Akutschmerzdienst visitiert. Zu den Aufgaben gehört es auch gemeinsam mit Spezielle Schmerztherapie Konsile bei Schmerzpatienten im Haus durchzuführen.
Notfallmedizinisch besetzen wir das Notarzteinsatzfahrzeug und das Reanimationsteam.


Volle Weiterbildungsbefugnis
Der Klinik wurde die volle Weiterbildungsbefugnis (60 Monate) durch die ÄKWL zuerkannt. Zusätzlich können die Zusatzweiterbildungen Spezielle Intensivmedizin (24 Monate) und Notfallmedizin erworben werden. Gerne kann das bei der ÄKWL eingereichte Weiterbildungskonzept eingesehen werden.

Spannend? Dann melden Sie sich bei uns. Wir machen Weiterbildung möglich. Gerne auch in Teilzeit!

Fragen? Gerne! Sie können Frau OÄ Podolska oder den Direktor der Klinik jederzeit über das Sekretariat erreichen. Gerne steht Ihnen auch der Assistentensprecher, Herr Goulioumis, für ein Gespräch zur Verfügung. Unser Sekretariat ist unter 0231 922-1001 während der üblichen Geschäftszeiten erreichbar.

Mal reinschnuppern und hospitieren? Jederzeit! Wir freuen uns auf sie!

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