Krebszentrum (Cancer Center) am Klinikum Westfalen
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Cancer Center, das Krebszentrum im Klinikum Westfalen

"Sicherheit durch Qualität"

Warum bleiben Krebserkrankungen so gefährlich?

Krebserkrankungen bleiben für jeden von uns eine der großen Gesundheitsgefährdungen. Fast jeder Zweite in Deutschland erkrankt irgendwann im Laufe seines Lebens an Krebs, so die Deutsche Krebshilfe. Rund 25000 Betroffene betreute allein das Krebszentrum im Klinikum Westfalen, seit es vor mehr als zehn Jahren als erstes onkologisches Zentrum in NRW zertifiziert wurde. Dieses Zentrum steht für eine medizinische Betreuung mit höchst möglicher Qualität. Und es steht für das Miteinander aller für Diagnostik und Therapie relevanten Fachdisziplinen an einem Standort. Wichtige Themen bleiben für das Krebszentrum im Klinikum Westfalen Vorbeugung und Früherkennung. Uns geht es darum Krebserkrankungen schon im Vorfeld zu verhindern oder ihnen früh und erfolgreich entgegen zu treten. Noch mehr Bedeutung bekommt das durch die Corona-Pandemie. Sie droht Vorbeugungsstrategien zu überlagern und manchmal zu Verdrängung. Die Experten in unserem Krebszentrum mahnen, im Kampf gegen den Krebs nicht nachzulassen.

Was zeichnet das älteste zertifizierte Krebszentrum in NRW aus?

Der Ärztliche Direktor des Klinikums Westfalen, Prof. Dr. Karl-Heinz Bauer, hat den Weg hin zu einem zertifizierten Krebszentrum am Knappschaftskrankenhaus Dortmund persönlich mit vorangetrieben. „Medizinische Hilfe für Krebspatienten gab es an unserem mehr als 60 Jahre alten Haus natürlich schon zuvor. Uns ging es darum, höchste Ansprüche an medizinische Qualität und umfassende Angebote in Diagnostik und Therapie festzuschreiben und Patienten dieses Niveau dauerhaft zu sichern“, beschreibt er. Dr. Peter Ritter, Direktor der Onkologischen Kliniken im Klinikum Westfalen ergänzt: „In unserem Krebszentrum wird das enge Miteinander vielfältiger Fachdisziplinen seit mehr als zehn Jahren wirklich gelebt.“ Seit der ersten Zertifizierung 2010 stellen wir uns fortgesetzt der Qualitätskontrolle durch externe Experten nach den strengen Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft.

Welche positiven Entwicklungen können Krebspatienten Mut machen?

Mit der Diagnose Krebs (Cancer) werden in Deutschland jedes Jahr etwa 500.000 Menschen neu konfrontiert. Deshalb sind in den vergangenen Jahren viele neue Verfahren zur Behandlung von Tumorerkrankungen etabliert worden. Das im Zuge der Covid-Impfstoffe bekannt gewordene mRNA-Verfahren ist eigentlich im Kontext der Krebsmedizin entwickelt worden. Für das Krebszentrum im Klinikum Westfalen stellen aktuelle und anerkannte Forschungsergebnisse die Grundlage von Diagnostik, Therapie, Rehabilitation und ambulante Nachsorge bei Tumorerkrankten dar. Modernste Medizintechnik und höchste Kompetenz dienen den Patientinnen und Patienten. Ein fachübergreifendes Team von Ärzten und Therapeuten aller beteiligten Fachkliniken erarbeitet den bestmöglichen individuellen Behandlungsvorschlag. Dieses Behandlungskonzept wird dann der Patientin oder dem Patienten vorgestellt und in Absprache mit ihnen umgesetzt. Behandlungserfolge geben uns Recht. Krebserkrankungen können heute in vielen Fällen geheilt oder so erfolgreich eingedämmt werden, dass damit bei hoher Lebensqualität viele Jahre gelebt werden kann.

Welche Fachdisziplinen arbeiten in unserem Zentrum zusammen?

Am Knappschaftskrankenhaus Dortmund sind in landesweit eher seltener Weise alle kooperierenden Fachkliniken an einem Standort vereint. Dazu gehören neben einer modern ausgestatteten Radiologie die stationäre wie ambulante Onkologie, Chirurgie und Fachklinik für Plastische Chirurgie, Anästhesiologie, Innere Medizin mit Gastroenterologie, Pneumologie, Urologie, Gynäkologie, Strahlenmedizin und Nuklearmedizin. Eine spezialisierte Fachpflege ergänzt das Zusammenwirken. Teil des Behandlungskonzeptes ist das Angebot psychoonkologischer Beratung, die Unterstützung durch Ernährungsberatung und Sozialdienst. Das Krebszentrum bietet modernste schmerzmedizinische Konzepte und die Möglichkeit einer intensiven palliativmedizinischen Betreuung. In unseren Tumorkonferenzen werden interdisziplinär individuelle Behandlungskonzepte erarbeitet.

Warum gliedert sich das Zentrum in Organzentren?

Für häufig auftretende Krebsarten gliedert sich unser Krebszentrum in drei ebenfalls nach den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierte Organzentren und weitere fachliche Einheiten. Brust Zentrum, Darm Zentrum und Prostata Zentrum sind einzeln in gleicher Weise zertifiziert. Für höchste medizinische Kompetenz stehen auch unser LungenFachZentrum und das Weaning-Zentrum. Das Klinikum Westfalen beherbergt auch eine der fallstärksten Kliniken für Thoraxchirurgie in der Region. Mit dem Krebszentrum und seinen Experten arbeiten mit ähnlichen Strukturen auch der Fachbereich gastrointestinale Tumore (Tumore der Speiseröhre) und der Fachbereich hämatologische Neoplasien zusammen.

Wieso steht das Krebszentrum für besondere Kompetenz?

Langjährige Erfahrung in Verbindung mit interdisziplinärer und interprofessioneller Zusammenarbeit sind die eigentlichen Trümpfe unseres Zentrums. Die fortlaufende Qualitätskontrolle wird bei uns gelebt, gestützt auf regelmäßige externe Zertifizierungen.
Als akademisches Lehrkrankenhaus sind bei uns Fort- und Weiterbildung selbstverständlich. Das Ergebnis ständiger Weiterbildung und fachübergreifender Zusammenarbeit ist die bestmögliche medizinische und pflegerische Versorgung zum Wohle der Patienten.
Das Gesamtsystem dieses krebsmedizinischen Verbundes sichert die stationäre und ambulante Betreuung von der Diagnose bis zur Nachsorge. Die eigene Studienzentrale ermöglicht die Beteiligung des Krebszentrums an klinischen Studien.
Für ein nachhaltiges Behandlungskonzept kooperiert das Krebszentrum mit niedergelassenen Ärzten und externen Partnern. Mit gezielten Angeboten und Kooperationen mit Selbsthilfegruppen unterstützen wir das Leben nach einer Krebserkrankung.

Welche Perspektiven bietet das Krebszentrum Betroffenen?

Auch durch die Arbeit von Krebszentren haben sich bei Tumorerkrankungen die Chancen, den Krebs zu besiegen oder mit ihm zu leben dank der gesteigerten therapeutischen Qualität nachhaltig verbessert. Wenn eine Krebserkrankung nicht geheilt werden kann, dann kann sie oft soweit eingedämmt werden, dass sie bei guter Lebensqualität wie jede andere chronische Erkrankung beherrscht werden kann.

Kann ich auch vorbeugend aktiv werden?

Früherkennung ist ein wesentlicher Baustein der modernen Krebsmedizin. Darmkrebserkrankungen beispielsweise können sehr oft schon im Vorfeld durch die Erkennung und Behandlung von Vorstufen unterbunden werden. Ein positiver Lebensstil mit gesunder Ernährung und regelmäßiger Bewegung unterstützt eine Therapie und kann bei der Vorbeugung helfen, Erkrankungsrisiken zu mindern. Während der Corona-Pandemie wurde an vielen Orten beobachtet, dass Früherkennungstermine und weitere Präventionsangebote nicht mit gleicher Dringlichkeit wahrgenommen wurden. Vor einer solchen Haltung warnen die Experten unseres Krebszentrums eindringlich. Bei unseren Informationsabenden – die wir aktuell auch online anbieten - spielt das Thema Prävention sowie Früherkennung immer eine wichtige Rolle. Bei diesen Abenden, bei unseren Aktionstagen sowie in unseren Offene-Tür-Gruppen stehen unsere Experten gern Rede und Antwort.

Prof. Dr. med. Karl-Heinz Bauer
Prof. Dr. med.
Karl-Heinz Bauer
Ärztlicher Direktor
Direktor der
Chirurgischen Kliniken
Chefarzt Chirurgie
Tel. 0231 922-1101
Fax. 0231 922-1109

Lebenslauf
Dr. med. Andreas-Heinz Ludwig
Dr. med. Andreas-Heinz Ludwig
Stellv. Leiter Cancer Center
Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Hellmig-Krankenhaus Kamen 
Ltd. Arzt Adipositas Zentrum Westfalen
Tel.: 0231 922-1101
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