Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie

Was bedeutet Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie?

Rekonstruktion heißt Wiederherstellung. Die plastisch-rekonstruktive Chirurgie beschäftigt sich insbesondere mit dem Verschluss von Haut-Weichteildefekten im Bereich der Extremitäten, an Kopf und Gesicht sowie am Rumpf, die durch Unfälle, Tumoren oder deren Behandlung entstanden sind. Hierfür bedient sich die Plastische Chirurgie spezieller Verfahren, um Form und Funktion wiederherzustellen. 

Die Weichteildeckung und die Funktionswiederherstellung können durch die Verschiebung von angrenzendem Gewebe sowie durch freie Transplantation von Haut oder körpereigener Gewebe erfolgen. Ziel ist dabei immer, mit dem schonendsten Eingriff das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Rekonstruktive Chirurgie

 

Nach Klick auf das nebenstehende Bild sehen sie einen kurzen Animationsfilm zum Thema "Rekonstruktive Chirurgie". 


Spielt es eine Rolle, an welcher Körperstelle etwas wiederhergestellt werden muss?

In unserer Klinik können Eingriffe am gesamten Körper durchgeführt werden, beginnend am Kopf mit Eingriffen am behaarten Kopf, an den Augenlidern, Nase, Ohren, Mund und der gesamten übrigen Gesichtshaut, ebenso wie am Hals. Darüber hinaus gehört zu unserem plastisch-chirurgischem Spektrum die gesamte Extremitätenchirurgie im Bereich der Haut und der Weichteile vom Oberarm bis zur Hand sowie vom Oberschenkel bis zum Fuß, wie auch offene Wunden und Hautweichteildefekte im Bereich des Rumpfes, des Rückens und des Gesäßes.

Im interdisziplinären Brustzentrum erfolgt in Kooperation der Klinik für Gynäkologie und der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie am Knappschaftskrankenhaus Dortmund die Rekonstruktion der weiblichen Brust mit körpereigenem oder auch körperfremden Gewebe.

Ist die Klinik auch Anlaufstelle für Adipositaspatienten, die massiv an Gewicht verloren haben?

Die Wiederherstellung der Körperform nach massivem Gewichtsverlust ist ein weiteres Feld der rekonstruktiven Chirurgie. Durch Straffungsoperationen an den Extremitäten und am Körperstamm können deutliche Verbesserungen der Körperform und Funktion erreicht werden. Der Therapieplan und die Abfolge der Operationen wird mit jedem Patienten individuell besprochen und anschließend festgelegt. Wir sind hierbei nicht nur für die Beratung zuständig, sondern auch Ihr Partner für die Beantragung der notwendigen Operationen bei der versorgenden Krankenkasse. Die Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie arbeitet hier eng mit dem Adipositaszentrum am Knappschaftskrankenhaus Dortmund zusammen.

Was leistet die plastisch-rekonstruktive Chirurgie im Bereich der Narbenkorrektur?

Auch die Behandlung und Korrektur von Narben zählt zum Spektrum der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie. Die Eingriffe können von kleinen ästhetischen Verbesserungen minimaler Narbenbereiche bis hin zur Korrektur großflächiger, funktionell störender Narbenplatten reichen, die mittels serieller Exzision oder Gewebeverpflanzungen bis hin zur Einlage von Hautexpandern behandelt werden können. 

Wie sieht das Behandlungsspektrum der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie am Knappschaftskrankenhaus Dortmund aus?

Wir bieten folgende rekonstruktive Behandlungsmethoden an: 
  • Rekonstruktion von Weichgewebsdefekten nach Trauma, Infektion oder onkologischen Eingriffen 

  • Funktionsverbessernde Eingriffe an Nerven und Sehnen nach Unfallverletzungen oder Tumoroperationen (Nerven- u. Blutgefäßersatz durch Transplantation, Wiedererlangung von Beweglichkeit durch Sehnenumlagerungen / motorische Ersatzoperationen)

  • Plastisch-chirurgische Therapie von Infektionen der Weichgewebe und Knochen, z.B. nekrotisierende Fasziitis, Osteomyelitis, Akne inversa 

  • Behandlung von Wundheilungsstörungen und chronischen Wunden (z.B. nach herz- und gefäßchirurgischen Eingriffen inkl. Sternumosteomyelitis, Diabetes mellitus, periphere arterielle Verschlusskrankheit) 

  • Behandlung von Bestrahlungsschäden (Radioderm) aller Körperregionen 

  • Primäre und sekundäre Rekonstruktionen bei Nervenschäden (Fazialisparese, Plexusparese, Peronaeusparese), motorische Ersatzoperationen am Gesicht sowie an oberer und unterer Extremität 

  • Korrekturen von Amputationsstümpfen 

  • Narbenkorrekturen 

  • Plastische Operationen bei diabetischem Fußsyndrom

  • Dekubituschirurgie


Prof. Dr. med. Robert Krämer

Prof. Dr. med. Robert Krämer
Chefarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive, Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie
Tel.: 0231 922-2161
Fax: 0231 922-2169

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