Für die Darmkrebsvorsorge ist man nie zu alt

„Darmkrebsvorsorge? In meinem Alter lohnt sich das doch gar nicht mehr!“ – So oder so ähnlich denken immer noch viele ältere Menschen, schlagen kostenlose Angebote aus und versäumen damit die Chance auf eine Früherkennung. Wie wichtig die sein kann und dass eine Krebserkrankung auch im hohen Alter noch sehr erfolgreich therapiert werden kann, zeigte sich jetzt in der Klinik am Park Lünen:

Mustafa Ürün erfuhr im Rahmen einer Darmspiegelung, dass er unter Dickdarmkrebs litt. Trotz seiner mehr als zehn Vorerkrankungen und der Tatsache, dass er auch auf eine dauerhafte Sauerstofftherapie angewiesen ist, stellte sich der 82-Jährige der Herausforderung und ließ die Erkrankung sofort behandeln. In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie in Brambauer fand er dafür ideale Bedingungen: „In unserer kleinen, familiären Klinik können wir uns viel Zeit für den Einzelnen nehmen und bieten gleichzeitig modernste Krebstherapien und Operationen an, die wir nach aktuellen wissenschaftlichen Leitlinien durchführen“, erklärt Chefarzt Dr. Björn Schmitz.

Mustafa Ürün profitierte unter anderem vom hochmodernen ERAS Konzept, einem multimodalen Konzept, in dem alle Beteiligten, wie Patienten, Chirurgen, Anästhesisten, Physiotherapeuten und das Pflegepersonal die Vorbereitungs- und Erholungsphase nach einer Operation so wenig belastend wie möglich zu gestalten. „Das hilft gerade älteren Patienten, nach einem Eingriff schnell wieder zurück in den Alltag zu finden“, erklärt Funktionsoberarzt Deniz Serdar und schildert das Vorgehen der Ärzte: „Nach einer intensiven Operations-Vorbereitung zur Optimierung des Stoffwechsels und der Organfunktionen haben wir den tumorbefallenen Dickdarmabschnitt entfernt. Und da die Krebserkrankung in einem frühzeitigen Stadium entdeckt werden konnte, benötigte Mustafa Ürün nicht einmal eine anschließende Chemotherapie.“

„Dank unseres postoperativen Therapieregimes konnte der Patient schon einige Tage nach dem Eingriff beschwerdefrei zur geriatrischen Komplexbehandlung in unser Partnerkrankenhaus nach Lütgendortmund verlegt werden“, ergänzt Oberarzt YavorGanev Kirilov und sein Chef Dr. Björn Schmitz fasst am Ende alles in wenigen Worten zusammen: „Eine tolle Erfolgsgeschichte die zeigt, dass man nie zu krank oder zu alt für die Krebsvorsorge sein kann.“ Sein Appell an alle lautet: „Nehmen Sie sich ein Beispiel an Herrn Ürün und gehen Sie zur Vorsorge- Darmspieglung!“

Bildzeile: (v.l.) Funktionsoberarzt Deniz Serdar, Patient Mustafa Ürün und Oberarzt YavorGanev Kirilov

Darmkrebspatient Klinik am ParkDarmkrebspatient Klinik am Park
Susanne Janecke
Susanne Janecke
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