Chefarzt Dr. Björn Schmitz Hernienchirurgie Klinik am Park Lünen
Dr. Björn Schmitz, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie an der Klinik am Park Lünen
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Leisten-, Nabel- und Narbenbrüche: Komplikationen nicht auszuschließen

Leisten-, Nabel- und Narbenbrüche - medizinisch als Hernien bezeichnet - sind keine herkömmlichen Brüche, sie können aber Lebensqualität mindern, Schmerzen verursachen und sogar zu gefährlichen Komplikationen führen.

Woran erkennt man einen Leisten-, Nabel- oder Narbenbruch und wie entsteht er?

Eigentlich, stellen diese Brüche Vorwölbungen dar. Genau daran werden sie auch oft erkannt. Eine vorhandene anatomische Schwachstelle oder auch eine ältere Operationsnarbe können zur Entstehung einer Lücke führen, in die dann Körpergewebe drängt, möglicherweise auch Darmanteile.

Sind Hernien gefährlich?

In vielen Fällen muss nicht sofort therapeutisch reagiert werden. Ins Besondere große Hernien können aber optisch sehr stören und Beweglichkeit einschränken. Hernien können auch Schmerzen verursachen. Kleinere Hernien können sich fortschreitend vergrößern. Gefährliche Komplikationen drohen, wenn Darmteile gequetscht oder sogar abgeklemmt werden. Dann kann es im Extremfall zu einem Darmverschluss kommen, der sofort als Notfall behandelt werden muss.

Was sollte man tun, wenn man unter einem Bruch leidet?

Dr. Björn Schmitz, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie an der Klinik am Park Lünen empfiehlt, auftretende Hernien in jedem Fall ärztlich abklären zu lassen und auch das Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Chirurgen zu suchen. Im Zweifel bestätigt das Siegel der medizinischen Fachgesellschaft hohe Behandlungsqualität. Für die Chirurgischen Kliniken im Klinikum Westfalen, zu denen die Klinik am Park Lünen gehört, ist jeweils die gesicherte chirurgische Qualität bei Hernieneingriffen bestätigt. Hier werden diese Eingriffe auch in hoher Zahl durchgeführt.
 

Wie kann man einen Bruch „heilen“?

An der Klinik am Park werden heute in den meisten Fällen spezielle Netze eingesetzt, die dauerhaft im Körper bleiben. Sie verschließen entsprechende Lücken spannungsfrei, so dass Sport und Bewegung wieder uneingeschränkt möglich werden. In vielen Fällen können solche Netze heute auch minimalinvasiv durch das sogenannte Schlüsselloch ohne größere Narbenbildung eingesetzt werden. Allerdings, so der Chefarzt, muss über das beste Verfahren für jeden konkreten Fall individuell entschieden werden.
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