Prostatazentrum Dortmund-Ost

Prostata Zentrum

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Sehr geehrter Patient,

das Prostatazentrum am Knappschaftskrankenhaus vereint interdisziplinäre medizinische Kompetenz mit modernster Ausstattung und zukunftsweisenden, am Patientenwohl orientierten Konzepten. Im Prostata-Zentrum Dortmund-Ost arbeiten Spezialisten unterschiedlicher Fachabteilungen zusammen. Das Zentrum wurde schon 2007 als eines der ersten Prostatazentren in Deutschland erstmals zertifiziert. Es wird jährlich neu von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) geprüft und immer wieder mit diesem Prädikat ausgezeichnet. Unser Haus zeichnet zudem eine besonders niedrige Rückfallquote aus. Auch das Magazin Focus hat die Qualität unseres Prostatazentrums als Ergebnis eines bundesweiten Klinikvergleiches bestätigt. 

Kern des Zentrums ist ein hoch kompetentes medizinisches Team, das große Erfahrung auch im Einsatz modernster Therapieformen bündelt. In dieser Kompetenz sowie bei der medizintechnischen Ausstattung steht das Haus großen Universitätskliniken in nichts nach.

Die Klinik für Urologie nimmt auch an Deutschlands größter Studie zu Therapieformen beim Prostata-Krebs (Prefere Studie) teil.

Bei der Behandlung von Prostatakrebs (Prostatakarzinom) bietet die Klinik sämtliche modernen Diagnose- und Operationsverfahren. Für jeden Patienten wird ein individuelles Therapiekonzept entwickelt. Dazu tritt jeweils die interdisziplinäre Tumorkonferenz unseres Cancer Centers zusammen, das als erstes derartiges Krebszentrum in NRW zertifiziert wurde.

Eingebunden in die Behandlung sind jeweils Psychoonkologie und Ernährungsberatung.


Unser Angebot für Sie

Für die Diagnose werden zeitgemäße Verfahren genutzt (MRT, CT, Farbduplex-Sonographie,  Biopsie). Zur Therapie werden Hormon- und Chemotherapie oder Alternativtherapien angewendet. Bei der Brachytherapie wird eine Strahlenquelle innerhalb des Körpers nah am Tumor platziert.

Zur operativen Behandlung von Prostatakarzinomen werden schwerpunktmäßig minimal invasive Techniken angeboten.

In besonderen Situationen werden auch klassische offene radikale Prostatektomien durch einen Unterbauchschnitt durchgeführt.

Nicht behandlungsbedürftiger Prostatakrebs, der keine Symptome auslöst, wird nach dem Active Surveillance-Konzept behandelt.

Gutartige Prostatavergrößerungen, die Beschwerden verursachen und die Lebensqualität einschränken, werden medikamentös oder operativ mit modernsten und schonenden Verfahren behandelt. Ein Greenlight-Laser der neuesten Generation verdampft schonend und ohne Blutungen Prostatagewebe und kann daher auch bei Einnahme gerinnungshemmender Mittel genutzt werden. Bei der TUR (Palliative transurethrale Resektion) wird in endoskopischem Verfahren störendes Prostatagewebe mit einer elektrischen Schlinge beseitigt. Die TURiS-Plasma-Vaporisation (TURiS = Transurethral Resection in Saline) setzt gut verträgliche Kochsalzlösung als Spülmittel ein und kombiniert auf schonende Weise den Einsatz einer elektrischen Schlinge und die Verdampfung durch eine Vaporisationselektrode. Bei der Adenomektomie wird offen über einen Bauchschnitt operiert.


Roboter assistierte Operationen mit dem daVinci-System

Minimalinvasive oder laparoskopische Verfahren - auch als Schlüssellochchirurgie bezeichnet - belasten den Patienten weit weniger, als herkömmliche offene Operationen. Die robotische Unterstützung des Operateurs durch das daVinci System bietet für diese Form des Operierens ganz neue Möglichkeiten.

Das daVinci-System besteht aus einer Operationseinheit und einer Bedienkonsole. Der Operateur verfügt auf einem Bildschirm über eine dreidimensionale, stark vergrößerte Sicht auf das Operationsgebiet und kann so feinste Strukturen identifizieren. Er steuert die Instrumente über die Bedienkonsole, die absolut zitterfrei Fingerbewegungen wie bei einer Fernsteuerung übermittelt. Die Operationsinstrumente sind sehr klein und ermöglichen große  Bewegungsfreiheit. Dies erlaubt eine präzisere Präparation, als dies die menschliche Hand im direkten Zugriff möglich macht.

Bei einer wegen einer Krebserkrankung erforderlichen Prostataentfernung führt der Einsatz des daVinci-Systems zu exzellenten Ergebnissen bezüglich Kontinenz und Erektionsfähigkeit. Geringer Blutverlust und kleine Wunden ermöglichen einen kurzen Krankenhausaufenthalt und eine schnelle Wiederherstellung der körperlichen Belastungsfähigkeit. Zudem werden in der Regel weniger Schmerzmittel benötigt.


Informationen für Internationale Patienten

Die urologische Klinik des Klinikums Westfalen im Knappschaftskrankenhaus Dortmund genießt einen internationalen Ruf, dem viele ausländische Patienten folgen. Jedes Jahr werden zahlreiche Patienten aus Europa und Übersee hier behandelt.

Um den vielfältigen Bedürfnissen der Patienten nachzukommen und einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen, steht ein spezieller internationaler Service zur Verfügung. Dort koordinieren wir sämtliche Aufgaben vor, während und  nach der Therapie in unserem Hause, damit der Patient und mitgereiste Angehörige einen bequemen und möglichst stressfreien Aufenthalt in Dortmund haben.

 

Die Klinik arbeitet zusammen mit der Prostatakrebs-Selbsthilfe Dortmund e.V. (PKSHG DO)
Vorsitzender: Holger Schmidt, Tel.: 0231 / 941-90 85
Veranstaltungen
Veranstaltungen

Chefarzt

Dr. med. Stefan Orth
Dr. med. Stefan Orth
Tel.: 0231 922-1700
Lebenslauf

Kliniksuche mit dem
Körperkompass

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