Klinik für Urologie und Kinderurologie

Lasereinsatz

Laser sind längst ein übliches Instrumentarium in der Urologie am Klinikum Westfalen. Vier verschiedene Laser sind dort für unterschiedliche Anwendungen im Einsatz.

Gutartige Prostatavergrößerungen können bei Männern mittleren oder höheren Alters erhebliche Beschwerden verursachen und die Lebensqualität einschränken. Das Klinikum Westfalen bietet jetzt auch die Behandlung mit dem neuesten Greenlight Laser an. Der Greenlight Laser arbeitet mit einer speziellen Wellenlänge, die ein grünes Licht erzeugt, aber auch weitere besondere Eigenschaften besitzt.

Prostatavergrößerungen behindern das Wasserlassen oder sorgen für ständigen Harndrang bei ungenügender Blasenentleerung  und erhöhen das Risiko von Infektionen oder Harnblutungen. Beschwerden werden zunächst meist medikamentös behandelt. Wenn eine Operation erforderlich wurde, erfolgte dies bisher durch eine elektrische Hobelung (TUR-P).

In Fällen, in denen das herkömmliche Verfahren nicht eingesetzt werden kann, weil die Einnahme gerinnungshemmender Mittel das Risiko eines deutlichen Blutverlustes bedeuten würde, bietet die Greenlight Laser-Methode eine ideale Alternative. Zudem reduziere sich beim Laser-Verfahren der Aufenthalt in der Klinik. Bisher stünde diese Technik nicht an allen Urologischen Kliniken in Deutschland zur Verfügung. Er sei stolz darauf, betont Dr. Stefan Orth, dass die hervorragende technische Ausstattung am Knappschaftskrankenhaus auch diese Möglichkeit umfasst.

Weitere Einsatzvarianten für Lasertechnik in der Urologie bieten am Knappschaftskrankenhaus der Holmiumlaser für die Therapie von Harnleitersteinen, ein Neodym-YAG-Laser zur Blasen- und Harnleitertumor-Laserung und ein CO2-Laser zur Behandlung von sogenannten Feigwarzen oder Kondylomen (Condylomata accuminata).
Dr. med. Stefan Orth
Dr. med. Stefan Orth
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