• Robotisch unterstützte Chirurgie
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Klinik für Chirurgie

Zentrum für minimalinvasive und robotisch unterstützte Chirurgie

Minimalinvasive Chirurgie in der sogenannten Schlüsselloch-Technik setzt auf gewebeschonende Eingriffe mit reduzierter Belastung von Körpersubstanz, auf schnelle Erholung im Anschluss und gute funktionale Ergebnisse. Große Schnitte mit entsprechender Narbenbildung werden so vermieden, hohe Lebensqualität schnell wieder erreicht. Wann immer möglich wird im Klinikum Westfalen auf solche schonenden Verfahren gesetzt. Ganz besondere Möglichkeiten bietet dabei die robotisch unterstützte Chirurgie mit dem sogenannten Da Vinci System. Am Knappschaftskrankenhaus Dortmund wird sie schon seit 2010 in unterschiedlichen Fachbereichen genutzt.

 
Wie für viele medizinischen Aufgabenstellungen aber gilt auch hier: Für jede Verletzung oder Erkrankung und für jeden Patienten muss die individuell beste Therapieoption gefunden und umgesetzt werden. Die vorhergehende sorgfältige Diagnostik liefert die Grundlage für die Entscheidung für einen offenem Eingriff, einen minimalinvasiven Eingriff in herkömmlicher Technik oder den Einsatz eines robotischen Systems.

Die moderne Videotechnik bietet dem Operateur bei minimalinvasiven Eingriffen gute Sicht auf sein Ziel. Durch sehr kleine Schnitte werden ein extrem kleiner Videokopf und Instrumente eingeführt. Ein Bildschirm zeigt dem Operateur sein Arbeitsfeld. Bei robotischen Systemen steuert der Arzt die Instrumente ohne körperliche Belastung von einer Bedienkonsole aus, die dreidimensionale Sicht, starke Vergrößerungen und den Einsatz sehr feiner Instrumente erlaubt. Alle Bewegungen des Operateurs werden hochpräzise und zitterfrei übertragen. Als Ergebnis kann nerven- und gefäßschonend operiert werden. Dies kann zum Beispiel helfen, bei einem Prostataeingriff Inkontinenz und Impotenz zu vermeiden. Bei onkologischen Operationen geht es zudem darum, Krebszellen umfassend zu beseitigen, nicht belastetes Gewebe aber zu schonen. Auch hier kann das robotische System helfen.

Grundsätzliche Voraussetzung ist eine spezielle Qualifikation der Operateure. Im Klinikum Westfalen verfügen diese selbstverständlich über die entsprechende Erfahrung im Umgang mit der robotischen Unterstützung.


Am Knappschaftskrankenhaus Dortmund wird das robotische Operations-System vor allem bei Prostataentfernungen, speziellen gynäkologischen Eingriffen und bei der Entfernung von Dickdarmkarzinomen sowie bei Eingriffen im Bereich der Bauchspeicheldrüse, Milz, Nebennieren und bei Narbenbrüchen eingesetzt.

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