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Akteure des Kamener Aktionstages ziehen positives Fazit

Ein rundum positives Fazit ziehen die beteiligten Akteure des ersten Aktionstages "Gesund in Kamen". Es habe viele Besucher und viele gute Gespräche gegeben. Die Zeichen stehen deshalb gut für eine breite Beteiligung bei der geplanten Etablierung des Aktionstages als fester Einrichtung.

Bürgermeister Hermann Hupe zeigte sich bei der Eröffnung des Aktionstages auf der gesperrten Straße Nordenmauer beindruckt von der Zahl beteiligter Akteure aus dem Gesundheitswesen. Dies unterstreiche Umfang und Qualität des Gesundheitsnetzwerkes,  das den Menschen aus Kamen und Umgebung  zur Verfügung steht.

Anke Ronge, Leiterin des Hellmig-Krankenhauses, betonte ebenfalls die gute Kooperation zwischen Klinikum  Westfalen und niedergelassenen Ärzten sowie weiteren Gesundheitspartnern. Michael Kleinschmidt, Geschäftsführer des Klinikums Westfalen kündigte an, dass das Hellmig-Krankenhaus die Angebote für die Menschen in der Region noch ausbauen möchte. Geplant ist die Einrichtung einer Geriatrie, bereits angelaufen sind Umbauarbeiten für die Etablierung einer Dialyse am Standort.
Krankenhaus, medizinische Partner, Akteure aus dem Severinshaus und Selbsthilfegruppen aus Stadt und Kreis hatten zusammen ein großes Angebot an Information, Beratung und Unterhaltung auf die Beine gestellt. Ob Severins-Apotheke, Sanitätsfachgeschäft, Pflegeberatung und Pflegedienst  oder Logopädie Praxis - Sie alle freuten sich über viele Besucher, die interessiert nachfragten, sich massieren ließen, oder mal ausprobieten, wie sich körperliche Einschränkungen im Alter so anfühlen.

In der Puppen- und Teddyklinik im Krankenhaus wurden auch schwerste Fälle kuriert. Eine Puppe hatte Arm und Bein verloren und wurde kunstvoll mit Gips und Verbänden verarztet. Oft genügte allerdings auch ein Pflaster, um Kuscheltiere zu kurieren oder Puppen und ihre Mütter zufrieden zu stellen.
Auch das Vortragsprogramm im Hellmigium war gut besucht. Hier bestand die Möglichkeit, Informationen mitzunehmen aber auch Chefärzte der Klinik und Fachärzte aus den Praxen des Severinshauses direkt zu befragen.

Pech hatten die Organisatoren lediglich mit dem Wetter. Angebote im Außenbereich von Krankenhaus und Severinshaus waren deshalb weniger gut besucht, als die Stationen des Gesundheitsparcours im Inneren. Die Dandys spielten engagiert gegen die Feuchte an und warben zugleich für Organspenden. Bassist Dieter Kemmerling rief in einer Pause dazu auf, sich mit der Frage auseinander zu setzen, ob man nicht selbst Organspender sein will. Ihm selbst rettete eine gespendete Leber das Leben.
Renner waren beim Gesundheitstag aber die Möglichkeiten für einen kostenlosen Gesundheitscheck. Alle Stationen waren meist umlagert, bei Lungenprüfung und Herzultraschall mussten Wartelisten angelegt werden. Mancher Besucher nahm am Ende  den Hinweis mit, festgestellte Auffälligkeiten  mit seinem Art weiter abzuklären. Die Absolventen des Parcours konnten zudem einen Rundflug über Kamen gewinnen. Ausgelost unter allen Teilnehmern wurden am Ende Marlies Teske (Bergkamen), Monika Wesssing (Kamen) und Gabi Kleemann (Kamen). 

Prävention war ansonsten ein zentrales Thema des Tages. Getreu des Mottos "Gesund in Kamen" unterstrichen alle Fachleute bei Vorträgen und Interviews, was man alles selbst tun kann, um in Kamen gesund zu sein und zu bleiben.