• Chefarzt Dr. Marcus Rottmann referierte im PueD Eving

Aktuelles aus dem Klinikum

Transportwege im Körper schützen

Ärztlicher Leiter der Klinik am Park Lünen referierte im PueD Eving

Arterien und Venen sind wichtige Transportwege für die Versorgung unseres Körpers. Gefäßerkrankungen können deshalb schwerwiegende Folgen haben, bis hin zu Infarkt oder Schlaganfall. Doch man könne auch selbst zur Vorbeu-gung einiges tun, so Dr. Marcus Rottmann, ärztlicher Leiter der Klinik am Park Lünen bei einer Vortragsveranstaltung im PueD in Eving.

"Wir werden älter, unsere Gefäße auch. Dagegen können wir nichts tun", so Dr. Rottmann. Doch jeder von uns habe selbst Einfluss darauf, Risikofaktoren zu begrenzen. Rauchen und Übergewicht gehörten zu den Faktoren, die Gefäßerkrankun-gen fördern. Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen seien weitere mögliche Einflussfaktoren. Es gebe Erberkran-kungen, in vielen Fällen könne aber durch Bewegung und eine gesundheitsbewusste Lebensführung viel dafür getan werden, entsprechenden Erkrankungen entgegen zu treten.

Sind dagegen einmal erhebliche Ablagerungen in den Gefä-ßen erfolgt, dann seien die nicht zurück zu drehen. Dann gehe es nur darum, Verschlimmerungen zu hemmen und Gefäß-verschlüsse zu verhindern, oft durch gerinnungshemmende Mittel. Infarkte, Schlaganfälle oder Trombosen sind im Kern sämtlich Gefäßverschlüsse. Das Weiten von Gefäßen mit Ballonen oder das Stützen durch Einsetzen von Stents  sind in manchen Fällen mögliche Therapien.

Wichtig sei es, beim Verdacht von Durchblutungsstörungen den Hausarzt aufzusuchen, so Dr. Rottmann. Anzeichen könnten Kurzatmigkeit sein, aber auch auffällige Wahrneh-mungen in den Füßen. Hilfreich sei oft, sich Selbsthilfegrup-pen anzuschließen. Im Dortmunder Norden gebe es zum Bei-spiel eine Gefäßsportgruppe, die kompetente Unterstützung bietet für angepasste körperliche Betätigung.

Focus Siegel Top Karriere Chancen KTQ Logo Qualität und ServiceNOMINIERT Beste Klinik-Website
Top