Aktuelles aus dem Klinikum

Zur bestandenen Abschlussprüfung und der Übergabe der Zertifikate gratulierten Klinikleiter Christian Scholz und der ärztliche Leiter Marcus Rottmann.

Folgeerkrankungen bei Diabetes vorbeugen

Klinik am Park bietet Betroffenen breites Unterstützungspaket

Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland sind nach aktuellen Schätzungen an Diabetes Mellitus erkrankt, bei mehr als 30.000 von ihnen wird jährlich eine Amputation vorgenommen. Erschreckende Zahlen nannte Dr. Marcus Rottmann, Chefarzt der Klinik am Park Lünen, in seinem Vortrag zum Weltdiabetestag.

Mit konsequenter Vorsorge und optimaler Therapie aber könne viel gegen solche Schrecken getan werden.

Dass die optimale Blutzuckereinstellung ein zentraler Bestandteil der Diabetes-Therapie und der Vorsorge gegen Folgeerkrankungen ist, war ein Schwerpunktthema des Aktionstages. Einen konkreten Beitrag boten die Diabetesberaterinnen der Klinik am Park Lünen. Sie führten im Foyer des Hauses kostenlose Blutzuckerbestimmungen durch. Als Beispiel für eine gesunde Ernährung präsentierten sie zudem frisches Obst und Gemüse samt leckerer Dips. Mancher Besucher nahm die Beruhigung mit, dass seine Blutzuckerwerte völlig im Normbereich seien. Andere bekamen den Rat, sich für weitere Prüfungen in ärztliche Betreuung zu begeben.

Dr. Marcus Rottmann warnte derweil im gut gefüllten Vortragssaal vor den Folgeerkrankungen, die sich bei Diabetes Mellitius einstellen können. Augen, Nieren, und das Herz-Kreislaufsystem können in Mitleidenschaft gezogen werden. Nerven- und Durchblutungsstörungen können vor allem in Kombination miteinander zu schwer wiegenden Folgen führen wie dem diabetischen Fuß mit schwer heilenden offenen Wunden und im schlimmsten Fall Teilamputationen.
Nervenstörungen erschweren die Wahrnehmung von Wunden, Entzündungen und sogar tief reichender Gewebezerstörung, weil Schmerzen als Alarmzeichen fehlen. Diabetiker sollten schon auf kleine Verletzungen achten, konsequente Kontrolle sei dafür unverzichtbar.
Wichtig sei zudem, auf Rauchen und Alkohol zu verzichten, so Dr. Rottmann. Die Einnahme von Medikamenten müsse im Blick auf die Erkrankung abgestimmt werden. 
Eine kompetente medizinische Diagnose und Therapie sei heute möglich, so Dr. Rottmann, im Miteinander von Hausärzten, Schwerpunktpraxen und Einrichtungen wie der Klinik am Park als zertifiziertem Diabeteszentrum und Wundzentrum in Verbindung mit hoher Kompetenz im Umgang mit Gefäßerkrankungen.

Die Versorgungssituation für Patienten mit Diabetes Mellitus während des Aufenthaltes im Krankenhaus will das Klinikum Westfalen weiter verbessern. Das jetzt erstmals an der Klinik am Park durchgeführte Fortbildungsprogramm zur „Diabetes Nurse Klinikum Westfalen“ soll Pflegefachkräfte in die Lage versetzten, betroffene Patienten besonders kompetent zu betreuen. 38 Pflegekräfte der Klinik am Park absolvierten jetzt die von den Diabetesberaterinnen Silvia Hinrichs und Ilknur Bostanci organisierte Fortbildung.

Bild: Zur bestandenen Abschlussprüfung und der Übergabe der Zertifikate gratulierten Klinikleiter Chris-tian Scholz und der ärztliche Leiter Marcus Rottmann.

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