Erstmals im Ruhrgebiet: Kardiologen am Knappschaftskrankenhaus Dortmund retten Patientin mit Herzschwäche durch Implantation von zwei neuartigen Herzklappen

In der Klinik für Kardiologie, Elektrophysiologie und Rhythmologie des Herzzentrum Westfalen am Knappschaftskrankenhaus Dortmund gelang jetzt ein Eingriff, den es so im gesamten Ruhrgebiet noch nicht gab und in Westdeutschland bisher erst 20-mal: Eine 86-jährige Patientin mit äußerst schwerer Klappenschwäche im rechten Herzen (Trikuspidalklappeninsuffizienz) erhielt in einem schonenden Herzkatheter-Eingriff gleich zwei neue Herzklappen auf einmal.

 „Als die Patientin zu uns kam, war sie stark eingeschränkt. Sie litt unter Luftnot und extremen Wassereinlagerungen. Da sie bereits mehrfach am Herzen voroperiert wurde, war ein erneuter Eingriff an der beschädigten Herzklappe nicht mehr möglich. Gegen eine offene Herzoperation sprach schon allein das Alter der 86-Jährigen“, berichtet Chefarzt Prof. Dr. Thomas Buck.

Das neue, so genannte „TricValve“-Verfahren bot hier eine ideale Lösung: Im hochmodernen Hybridherzkatheterlabor der Klinik wurden die sich selbst entfaltenden Herzklappenprothesen von der Leiste aus zum Herzen „geschoben“ und dort in die obere und untere Hohlvene implantiert. Die neuen Klappen an den beiden Zugängen zum rechten Vorhof übernehmen nun die Funktion der eigentlichen, aber defekten Herzklappe: Sie richten den Blutfluss und stoppen den Rückfluss in die Organe.

„Durch die schonende Implantation konnten wir die Beschwerden der Patientin lindern und ihre Lebensqualität verbessern, erste Effekte waren direkt sicht- und spürbar“, beschreibt der Leitende Oberarzt Dr. Björn Plicht den hohen Nutzen des Eingriffs, der weltweit bisher nur an wenigen Kliniken durchgeführt wurde.

Die Klinik für Kardiologie am Knappschaftskrankenhaus Dortmund verfügt über die erforderliche Expertise. Sie ist von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie als Mitralklappenzentrum zertifiziert und ausgezeichnet. Hier arbeitet ein Team ausgewiesener Spezialisten Hand in Hand. „Ein solcher Eingriff ist technisch sehr anspruchsvoll und erfordert große Erfahrung – und zwar nicht nur auf Seiten der Kardiologen. Bestens qualifizierte Pflegekräfte und auch eine gut aufgestellte Anästhesie sind unverzichtbar“, setzt Prof. Buck in seiner Klinik auf eine enge Zusammenarbeit über die Grenzen der Fachbereiche hinaus.

 

Bildzeile: Freude beim Herzkatheter-Team über den gelungenen Eingriff im Hybrid-Herzkatheterlabor am Knappschaftskrankenhaus Dortmund. Die Operateure waren: Dr. Ahmed Farah (3.v.l.), Dr. Björn Plicht (4.v.l.), Dr. Hatem El Shahawy (5.v.r.)  und Prof. Dr. Thomas Buck (2.v.l.).

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