Schmerzen im Bein, eiskalter Fuß und kein Gefühl im Unterschenkel

Das Bein schmerzte extrem, Fuß und Unterschenkel waren kalt und gefühllos - so kam Susanne Brauckmann in die Notaufnahme des Knappschaftskrankenhauses Dortmund.

Die 58-jährige Altenpflegerin, die in der ambulanten Palliativpflege tätig ist, hatte die Schmerzen zunächst auf einen Treppensturz geschoben und später eine Thrombose vermutet. Die eigentliche Ursache ihrer Beschwerden, entdeckte dann aber der Angiologe Dr. Theodoros Moysidis: Die Schlagader im Oberschenkel war verstopft und das Bein darunter kaum noch durchblutet. „Dadurch können bleibende Nervenschäden entstehen. Am Ende bleibt oft nur noch die Amputation“, so Dr. Moysidis. Der Leitende Oberarzt für interventionelle Angiologie wusste sofort: Hier war schnelles Handeln gefragt.

Ehe die Patientin sich versah, lag sie schon auf dem Behandlungstisch. In einem minimalinvasiven Eingriff löste Dr. Moysidis zunächst den Verschluss der Schlagader auf und nutzte dafür einen mechanisch arbeitenden Saugkatheter, der die Gabe stark blutverdünnender Medikamente unnötig macht. Anschließend weitete er das Gefäß und setzte einen Stent, also eine Art innerer Stütze, in die Arterie ein. Nach gerade einmal einer halben Stunde war der Eingriff beendet, das Blut floss wieder, alle Gefäße waren noch intakt und das Bein war gerettet.

„Ich habe noch auf dem Behandlungstisch gemerkt, dass der Fuß und der Unterschenkel wieder warm wurden und auch das Gefühl zurückkehrte“, schildert Susanne Brauckmann. Was ihr bis dahin durch den Kopf ging, kann sie kaum beschreiben: „Wenn ich wirklich mein Bein verloren hätte, hätte ich meinen Beruf nicht mehr ausüben können.“

Jetzt wird der Eingriff schon bald der Vergessenheit angehören. Nach nur zwei Tagen konnte Susanne Brauckmann das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Damit sie nicht so bald wiederkommt, muss die Patientin künftig allerdings einiges beachten: „Zunächst muss der vorhandene Diabetes exakt eingestellt werden und dann sollte sie unbedingt mit dem Rauchen aufhören“, rät Dr. Moysidis. Darüber hinaus sind ein Gehtraining und eine Gewichtsregulierung empfehlenswert. Engmaschige Kontrollen der Risikofaktoren über den Hausarzt sind unabdingbar. Und: In regelmäßigen Abständen muss ein Spezialist dem Gefäßstatus überprüfen.

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