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Herzzentrum Westfalen

Herzzentrum informierte über Vorhofflimmern

Großen Zulauf hatte der Infoabend des Herzzentrums Westfalen und der Deutschen Herzstiftung im Rahmen der Herzwoche zum Vorhofflimmern. Fast 100 Interessierte informierten sich im Knappschaftskrankenhaus Dortmund über die Behandlungsmöglichkeiten der oft noch wenig bekannten Volkskrankheit.

Vorhofflimmern ist eine bei immer mehr Menschen auftretende Herzrhythmusstörung, die zwar nicht akut Leben bedroht, aber schwerwiegende Gefahren mit sich bringt. Typisch für Vorhofflimmern ist ein anhaltend unregelmäßiger, meist deutlich beschleunigter Herzschlag. Mit dem Alter nimmt die Häufigkeit deutlich zu. Oft wird das Krankheitsbild unterschätzt und nicht diagnostiziert.

Prof. Dr. Thomas Buck, Leiter des Herzzentrums, gab einen Überblick über Diagnoseverfahren, Therapiemöglichkeiten und Leistungsspektrum des Herzzentrums. Die Gefahr eines Schlaganfalls als denkbare Folgekomplikation und die Chance, dem durch Gerinnungshemmer oder durch den Verschluss des Vorhofohres entgegen zu wirken beschrieb der Leitende Oberarzt Dr. Björn Plicht. Elektrophysiologe Gerd Steiner stelle die Behandlungsmöglichkeiten vor, mit der die Nervenbahnen, die das Vorhofflimmern auslösen, unterbrochen werden können. Im Anschluss an die Vorträge stellten sich die Experten des Herzzentrums den zahlreichen Fragen der Zuhörer.

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