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Chefarzt Dr. Burkhard Thiel bei einem thoraxchirurgischen Eingriff

Operationen an der Lunge im Knappschaftskrankenhaus Dortmund

Gesundheitsforum mit Chefarzt Dr. Burkhard Thiel.

„Die neue Klinik für Thoraxchirurgie am Knappschaftskrankenhaus bietet den Bürgerinnen und Bürgern in der Region das gesamte Spektrum der Eingriffe an der Lunge“, informierte Dr. Burkhard Thiel im Rahmen des Gesundheitsforums im Knappschaftskrankenhaus.

Aber nicht nur Patientinnen und Patienten aus der Region vertrauen auf den Chefarzt. „Auch aus Recklinghausen und dem Umland kommen die Patienten zu uns. Unser großer Vorteil ist die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit der unterschiedlichen Behandlungseinrichtungen am Standort“, so Thiel.

Am Knappschaftskrankenhaus stehen den Patienten neben der Thoraxchirurgie auch die Klinik für Pneumologie, das Weaning-Zentrum (Langzeitbeatmungs-Entwöhnungsstation) die Kardiologie sowie das Schlaflabor zur umfassenden Behandlung von Lungenerkrankungen zur Verfügung.

„Der Bedarf an Operationen in der Bevölkerung steigt weiter an. Alleine in Dortmund sind im Jahr 2010 ca. 281 Männer an Lungenkrebs erkrankt, Tendenz steigend“, erläuterte der Thoraxchirurg den anwesenden Besuchern.

Die Klinik für Thoraxchirurgie am Knappschaftskrankenhaus verfügt derzeit über 16 Betten sowie entsprechende Intensivkapazitäten und wird neben Dr. Burkhard Thiel von der leitenden Oberärztin Dr. Claudia Weidener geleitet. Neben Diagnostik und onkologischer Thoraxchirurgie können auch gutartige Befunde an der Lunge therapiert werden.

„Die Lunge ist eines unserer wichtigsten Organe. Ein Erwachsener benötigt ca. 15 Atemzüge pro Minute, das sind rund 20.000 Atemzüge am Tag“, so Thiel während seines Vortrages. Thiel weiter:“ Der größte Risikofaktor an Lungenkrebs zu erkranken ist nach wie vor das Rauchen, es erhöht das Risiko um ein Vielfaches“. Aber auch bei Nichtrauchern kann die Lunge im Laufe des Lebens erkranken. „Symptome wie z.B. Bluthusten, Auswurf oder Gewichtsverlust sollten in jedem Fall beim Arzt abgeklärt werden“, riet der Chefarzt. Nicht immer muss eine schwerwiegende Krankheit dahinter stecken.