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Chefarzt Dr. Clemens Kelbel (l.) und Oberarzt Markus Hildebrand (r.) gestalteten den Theorieteil des Kurses.

Spiroergometriekurs der Klinik für Pneumologie

Spiroergometrie als Instrument zur Leistungsdiagnostik

Mit der nicht-invasiven Methode der Spiroergometrie lassen sich nicht nur zuverlässig Aussagen zur Leistungsfähigkeit von Herz, Lunge und Kreislauf gewinnen, es kann darüber hinaus auch unterschieden werden, ob eine pathologische Veränderung der Leistungsfähigkeit kardial oder pulmonal bedingt ist oder aber beides. An theoretische und praktische Grundlagen der Spiroergometrie führte jetzt der Spiroergometriekurs der Klinik für Pneumologie am Knappschaftskrankenhaus Dortmund die Teilnehmer heran.
 
Die Kombination aus theoretischer und praktischer Unterweisung stehe im Mittelpunkt des schon zum wiederholten Mal an der Fachklinik des Klinikums Westfalen angeborenen Fortbildungsveranstaltung, betonte zur Begrüßung Chefarzt Dr. Clemens Kelbel.  Gemeinsam mit den Oberärzten der Klinik Dr. Simon Wang, Markus Hildebrand, und Yilmaz Cakir betreute er die Teilnehmer.
 
"Dyspnoe bei körperlicher Belastung ist ein häufiges Symptom, mit einer hohen diagnostischen Herausforderung. Bei der durchzuführenden Diagnostik ist zu berücksichtigen, dass Lunge und Herz eine Einheit bilden, die den metabolischen Bedürfnissen des Organismus folgen", so Dr. Kelbel.
 
Die Spiroergometrie liefere mit  einer Fülle von Daten ein komplexes Bild, welches u.a. in einer 9-Felder-Graphik dokumentiert wird. Diese Standardisierung biete den Vorteil einer guten Vergleichbarkeit der Ergebnisse, sie erfordert aber auch ein intensives Training  in der differenzierten Auswertung und Befundung. Einen Beitrag dazu wollte der Kurs für die Teilnehmer leisten.