Prothesensprechstunde im PueD

Aktuelles aus dem Klinikum

Prothesensprechstunde im PueD

Künstliche Gelenke steigern im Bedarfsfall die Lebensqualität Betroffener. Eine entsprechende Operation muss aber abhängig gemacht werden von der individuellen Bewertung jedes Falls, so das Fazit eines Informationsabends im PueD-Eving mit Dr. Uwe Klapper, Chefarzt am Knappschaftskrankenhaus Dortmund.

Das Thema der monatlich stattfindenden Veranstaltungsreihe mit dem Namen „Medizin im PueD“ lautete „Prothesensprechstunde – Leben mit einem künstlichen Gelenk“. Dazu referierte der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Leiter des zertifizierten EndoProthetik-Zentrums Dortmund-Ost, Dr. Uwe Klapper. Über 130 interessierte Bürger hörten eine gute Stunde lang den Ausführungen des Mediziners zu. Im Anschluss nutzten die Besucher die Möglichkeit persönliche Fragen an den Referenten zu richten.

„Der Verschleiß von Gelenken ist eigentlich keine Krankheit – genau genommen ist es ein natürlicher Alterungsprozess des Körpers“ so der Facharzt für Orthopädie. Auf die Frage, ob und wann ich ein künstliches Gelenk implantiert bekommen muss, gebe es keine allgemein geltende Antwort. Dr. Klapper: "Die individuellen Symptome und Beeinträchtigungen eines jeden Betroffenen sind ausschlaggebend dafür, ob es zur Operation kommt.“

Am Knappschaftskrankenhaus in Dortmund werden jährlich unter der Leitung von Dr. Uwe Klapper mehr als 800 unterschiedliche Gelenke implantiert. „Betroffene sollten keine Wunder erwarten, aber neue Verfahren ermöglichen schonende Eingriffe. Eine Endoprothese steigert die Lebensqualität und lässt Betroffene wieder am Alltags- und Freizeitleben teilhaben“, betont Dr. Klapper.

Übrigens: Der nächste Vortrag der "Medizin im PueD"-Reihe findet am 05. März zum Thema Prostataerkrankungen statt.

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