• Ranova installiert erstmals MRT am Hellmig-Krankenhaus

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Was nicht passt, wird passend gemacht - Ranova installiert erstmals MRT am Hellmig-Krankenhaus

"Was nicht passt, wird passend gemacht" - heißt es in einem regionalen Filmhit. Hier passte alles: Der vier Tonnen schwere Magnetresonanztomograph (MRT) schwebte und rollte exakt nach Plan hinein ins Hellmig-Krankenhaus Kamen.

Perfekte Vorbereitung und enge Zusammenarbeit zwischen Radiologie-Praxis, Krankenhaus und beteiligten Spezialfirmen machte das möglich. Für Ranova, den Betreiber der Radiologie-Praxis in Kamen, ist so ein Vorgang nicht ganz neu. "Wir haben an acht Standorten solche Geräte", so Dr. Bertram Braun, der medizinische Geschäftsführer von Ranova. Für das Hellmig-Krankenhaus allerdings brachte der Tag ein absolutes Novum. Ein MRT hat es dort bisher nicht gegeben. Als Ergänzung zu hochmoderner Röntgentechnik und einem CT erweitert es die radiologische Diagnostik in Kamen. Feinste Strukturen können hier in Farbe und dreidimensional gezeigt werden - ohne Strahlenbelastung für den Patienten, erläutert Dr. Braun.
Zunächst wurde nachgemessen.
Eine Spezialfirma war mit dem Transport des sensiblen Gerätes betraut und auch der Hersteller Siemens war mit einem Projektingenieur vor Ort. Für die letzten Meter Wegstrecke des MRT an seinen künftigen Standort war ein Durchbruch längst geschaffen. Am Morgen musste nun noch ein Stück Fensterfront weichen. Mitten durch das sonst dort betriebene Cafe sollte das Gerät rollen.

Die letzten Vorbereitungen: Ein Lkw-Kran legte Metallplatten auf dem Plattenweg aus, um diese vor dem anrollenden Autokran und dem Lkw mit dem MRT an Bord zu schützen. Mit großem Medien- und Besucherinteresse wurde das Dach des Lkw geöffnet, der Autokran hievte das MRT empor und setzte es exakt neben den Waben des Klinik-Vordaches auf den Boden. Von hier aus rollte das MRT auf speziellen Rollplattformen an seinen künftigen Platz.

Krankenhausleiterin Anke Ronge freute sich über den reibungslosen Ablauf. Er sei symptomatisch für die gute Kooperation. Dies unterstrich auch Dr. Braun. Er sei froh über die dynamische Entwicklung, die das Krankenhaus seit der Fusion mit dem Klinikum Westfalen genommen habe. Auf den Standort setzt Ranova mit einer beträchtlichen Investition. Inklusive Transport und baulichem Aufwand schlagen 1,7 Millionen Euro zu Buche. 40 Patienten pro Tag können davon profitieren.