Aktuelles aus dem Klinikum

Hellmig-Krankenhaus zertifiziert EndoProthetikZentrum als erstes in der Region

Patienten mit fortgeschrittenen Gelenkerkrankungen sind im Hellmig-Krankenhaus in besten Händen. 300 künstliche Knie- und Hüftgelenke werden dort jährlich implantiert. Der dabei garantierte hohe Qualitätsstandard trug der Klinik jetzt die Zertifizierung als erstes EndoProthetikZentrum in der Region Dortmund, Hamm und Kreis Unna ein.

Chefarzt Dr. Dieter Metzner steht seit Jahren für besondere Kompetenz in der EndoProthetik. Er entwickelte unter anderem selbst eine hochmoderne Hüftgelenkspfanne. Zusätzlich führte er an der Klinik Prozesse ein, die Komplikationsrisiken minimieren und langfristig gute Ergebnisse bei Gelenksimplantationen sichern.

Seit langem setzt das Hellmig-Krankenhaus auch bei solchen Eingriffen auf minimalinvasive Verfahren, die weniger Wundverletzung, geringere Schmerzen und schnellere Heilung möglich machen. Ein weiteres Novum: Künstliche Kniegelenke werden mit Unterstützung durch ein Navigationsverfahren eingesetzt, bei dem ein Computer die perfekte Positionierung errechnet.

Grundsätzlich geht es bei der Endoprothetik darum, die Lebensqualität von Patienten wieder herzustellen, die sonst Schmerzen ertragen müssen - oder einen deutlichen Verlust an Beweglichkeit. In solchen Fällen bedeutet künstlicher Ersatz für ein irreparabel durch Unfall oder Verschleiß geschädigtes Gelenk neue Lebensqualität.

Das Zertifikat wurde nach dem mehrtägigen Besuch einer Fachdelegation verliehen, die die Prozesse im Hellmig-Krankenhaus genauestens analysiert hat. Grundvoraussetzung für die Zertifizierung sind ärztliche Qualifikation und eine Mindestanzahl jährlich durchgeführter Eingriffe.

Erst etwa 30 Krankenhäuser bundesweit, darunter nur wenige aus NRW, sind zertifiziert. In der Region Dortmund, Hamm, Kreis Unna darf sich bisher nur das Hellmig-Krankenhaus als zertifiziertes endoprothetisches Zentrum bezeichnen.